Erstes Signal für digitale Souveränität in Südtirol

Paul Köllensperger begrüßte das grundsätzliche Bekenntnis, kritisierte aber, dass Südtirol derzeit seine Abhängigkeit von Microsoft weiter vertiefe. Gerade jetzt würden Entscheidungen getroffen, die spätere Kurskorrekturen teuer und schwierig machten. Der Team-K-Chef forderte mehr Mut, etwa durch den Aufbau eines Kompetenzzentrums für digitale Souveränität in Zusammenarbeit mit der Universität Bozen.
Abgelehnt wurden unter anderem Vorschläge zur stärkeren Nutzung von Open-Source-Software in Schulen, zur Datenspeicherung in Europa und zur Aufnahme digitaler Souveränität als Kriterium bei öffentlichen IT-Ausschreibungen. Damit bleibt es vorerst bei einem politischen Grundsatzbekenntnis – ohne verbindliche Schritte zur Verringerung der digitalen Abhängigkeit.
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