„Südtirol darf NICHT bunter und diverser werden!“

Ideologische Spielchen statt Studentenvertretung
STF-Jugendsprecherin Melanie Mair wirft der Hochschülerschaft vor, sich von ihren eigentlichen Aufgaben zu entfernen.
„Die Südtiroler Hochschülerschaft soll sich um die Interessen der Studenten kümmern und keine ideologischen Spielchen treiben“, erklärt Mair. Als älteste Studentenvertretung des Landes habe sich die Hochschülerschaft seit über 70 Jahren vor allem mit konkreten Anliegen wie leistbarem Wohnen, der Anerkennung von Studientiteln und der Abwanderung von Akademikern beschäftigt.
Zwar habe Bhati angekündigt, diese Themen weiterhin aufzugreifen, gleichzeitig aber auch die gesellschaftliche Akzeptanz von Diversität zu einem Schwerpunkt machen zu wollen. Mair äußert daran Zweifel: „Die Hauptaufgabe der Studentenvertretung lag immer in der Förderung der studentischen, sozialen und gesellschaftlichen Interessen der Studenten. Dass es ein primäres Interesse sei, Diversität in der Südtiroler Gesellschaft zu fördern, bezweifle ich stark.“
„Studenten trauen sich nicht mehr, ihre Meinung zu äußern“
Stattdessen fordert die Junge Süd-Tiroler Freiheit eine stärkere Konzentration auf praktische Probleme im Studienalltag. Dazu zählten unter anderem angemessene Löhne, attraktive Wohnmodelle, Entbürokratisierung sowie die Unterstützung bei alltäglichen Herausforderungen. Auch die Meinungsfreiheit an den Universitäten müsse wieder gestärkt werden.
„Viele Studenten trauen sich heute nicht mehr, ihre Meinung offen zu äußern – aus Angst vor Nachteilen im Studium oder im späteren Berufsleben“, so die Kritik von Melanie Mair.
Abschließend betont die STF-Jugendsprecherin, dass diese Fragen für Studenten und Akademiker zukunftsweisend seien. Die Forderung nach einem „bunteren und diverseren Südtirol“ gehöre aus Sicht der Jungen Süd-Tiroler Freiheit nicht zu den zentralen Aufgaben einer Studentenvertretung.






