von ih 13.01.2026 13:20 Uhr

Illegale Freizeitwohnsitze: FPÖ wirft ÖVP Realitätsverweigerung vor

Angesichts zunehmender illegaler Freizeitwohnsitze in Nord- und Osttirol fordert FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger eine offene und realpolitische Diskussion über leistbares Wohnen. Immer mehr als „Arbeitswohnsitze“ deklarierte Immobilien würden in Wahrheit als Ferienwohnungen genutzt, während teure Häuser und Wohnungen leer stünden und dem angespannten Wohnungsmarkt entzogen seien.

Bild: APA/EXPA/JOHANN GRODER

Markus Abwerzger wirft der ÖVP vor, sich einer notwendigen Debatte zu verweigern und an einer starren Widmungspolitik festzuhalten.

Statt leerstehende Luxusimmobilien ungenutzt zu lassen, brauche es praktikable und kontrollierbare Modelle, etwa die Einführung und Besteuerung qualifizierter Nebenwohnsitze. Mit den Einnahmen könnten günstige Mieten ermöglicht und Gemeinden entlastet werden.

Während Bürgermeister, etwa aus der Region Kitzbühel, seit Jahren Lösungen einfordern, lehne die Landesregierung jede Weiterentwicklung ab, so Abwerzger. „Leerstand löst kein Wohnproblem, er verschärft es. Tirol braucht Mut zur Realität statt ideologischer Blockade.“

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