Tirols Regierung berät zwei Tage über Arbeitsschwerpunkte 2026

Im Mittelpunkt der Klausur stehen unter anderem das Leuchtturmprojekt zur Umsetzung des Rechts auf Vermittlung eines Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsplatzes, der Tiroler Gemeinde-Investitionsfonds sowie das Ehrenamt. Landeshauptmann Anton Mattle und LH-Stellvertreter Philip Wohlgemuth wollen 2026 zum „Jahr des Ehrenamts“ erklären, um die Bedeutung und den gesellschaftlichen Nutzen freiwilliger Arbeit stärker hervorzuheben.
Mattle betonte die konstruktive Zusammenarbeit innerhalb der Regierung und sprach von zwei Partnern mit einem gemeinsamen Ziel: Tirol solle selbstbestimmt bleiben und sich stetig weiterentwickeln. Wohlgemuth unterstrich, dass soziale Themen auch 2026 im Fokus stehen werden – darunter leistbares Wohnen, gezielte Unterstützung für Bedürftige und der Erhalt des sozialen Friedens.
Berichte aus allen Ressorts
Am ersten Klausurtag geben alle Regierungsmitglieder Einblick in ihre Arbeitsbereiche. Mattle berichtet über Tirols Positionen bei der Landeshauptleute-Konferenz, Wohlgemuth über die Weiterentwicklung der Wohnbaupolitik. LH-Stellvertreter Josef Geisler informiert über den Stand des Fernpass-Pakets, Digitalisierungslandesrat Mario Gerber über digitale Souveränität. Verkehrslandesrat René Zumtobel berichtet aus dem VVT, Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele über aktuelle Entwicklungen wie eHealth. Weitere Schwerpunkte setzen Soziallandesrätin Eva Pawlata mit der Reform der Mindestsicherung sowie Sicherheitslandesrätin Astrid Mair mit der nachhaltigen Absicherung des Feuerwehrwesens.
Mit der Klausur stellt die Landesregierung die Weichen für das politische Jahr 2026 und will an die Ergebnisse der vergangenen Arbeitstreffen anknüpfen.






