Ferienbetreuung: Land reagiert auf Kritik und passt Kriterien an

Höhere Beiträge für Verpflegung und Projekte
Zu den wichtigsten Neuerungen zählt die Erhöhung des vom Land übernommenen Beitrags für die Verpflegung: Künftig werden 5 Euro pro Tag und pro Kind beziehungsweise Betreuungsperson vergütet, ursprünglich waren 3,73 Euro vorgesehen. Zudem wurden die förderfähigen Restkosten neu geregelt und nach Altersklassen gestaffelt. Für Projekte für Grundschulkinder sind nun 350 Euro pro Gruppe vorgesehen, für Projekte für Mittelschüler 450 Euro pro Gruppe und Woche. Auch die anerkannte Pauschale für die pädagogische Leitung bei Projekten für Kinder im Pflichtschulalter wurde angehoben.
Entlastung für Eltern und Träger
Um unterschiedlichen Kostenstrukturen besser Rechnung zu tragen und die Elterntarife zu entlasten, wurden die Einnahmen, die bei der Berechnung des Förderbetrags abgezogen werden, von 50 auf 35 Euro pro Kind und Woche gesenkt. Familienlandesrätin Rosmarie Pamer betonte, dass die Änderungen großteils den vorgebrachten Wünschen entsprechen. Es gehe weiterhin darum, die Verfahren zu vereinfachen und eine pädagogisch wertvolle Betreuung auch während der schulfreien Zeiten zu gewährleisten.






