von lif 11.01.2026 06:49 Uhr

Verschlossene Servicetür in Todes-Bar: Betreiber gesteht Details

Nach der Brandkatastrophe bei einer Silvester-Party im Schweizer Skiort Crans-Montana hat der Betreiber der Bar angegeben, dass eine „Servicetür“ von innen verschlossen gewesen sei. Bei seiner Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis erklärte der Mann laut mehreren Medienberichten, er habe diese Tür nach dem Brand von außen aufgebrochen, weil sie „von innen verriegelt“ gewesen sei.

Bild: APA/AFP

Der Betreiber gab demnach gegenüber den Ermittlern an, es habe sich um eine „Servicetür“ gehandelt, die „nicht als Notausgang gekennzeichnet“ war. An der Tür hätten mehrere Menschen reglos gelegen. Ermittler vermuten, dass die Katastrophe durch an Flaschen befestigte Wunderkerzen ausgelöst wurde, die der Decke zu nahe kamen. Der Unternehmer gab den Berichten zufolge an, den schalldämpfenden Schaum an der Decke selbst in einem Baumarkt gekauft und installiert zu haben.

Gegen das französische Betreiber-Ehepaar wird wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung und Körperverletzung ermittelt. Der Mann wurde nach dem Verhör wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft genommen.

APA/UT24 

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