Eine Rente ab Geburt?

Angesichts des demografischen Wandels, steigender Lebenshaltungskosten und wachsender Unsicherheit im bestehenden Rentensystem brauche es neue, nachhaltige Antworten, so das Team K in einer Aussendung. „Im Jahr 2024 wurden in Südtirol 4.526 Kinder geboren, das heißt, wenn wir für jedes dieser Kinder 5.000 Euro anlegen, kostet das dem Land Südtirol etwa 23,5 Mio Euro“, rechnet die Team-K-Abgeordnete, Maria Elisabeth Rieder vor. Sie stellt gleichzeitig die Frage: „Sind wir bereit, in Zeiten mit Rekordhaushalt diese nachhaltige Investition für unsere Kinder und Enkelkinder zu tätigen?“ Ihre Antwort ist „ja“, denn das Ziel müsse es sein, eine transparente, nachhaltige und generationengerechte Lösung zu finden.
Die Generationenrente sieht vor, dass das Land bei der Geburt jedes Kindes einmalig 5.000 Euro in einen langfristig angelegten Vorsorgefonds einzahlt. Dieses Kapital wird professionell, transparent und breit gestreut investiert. Im Rentenalter steht es den Betroffenen als zusätzliche Absicherung zur Verfügung – etwa als monatliche Rente oder in einer kombinierten Auszahlungsform. Die Einzahlung erfolgt automatisch bei der Geburt, erklärt Rieder. Der Fonds unterliegt strenger öffentlicher Aufsicht und klaren Transparenzregeln. Zusätzlich können Eltern oder die Betroffenen selbst im Laufe des Lebens freiwillige Einzahlungen leisten. Der lange Anlagehorizont reduziere Risiken und durch die Investitionen in den Kapitalmarkt könne langfristig ein ausreichendes Einkommen im Rentenalter generiert werden. Sinkende Geburtenzahlen, eine alternde Bevölkerung und der Kaufkraftverlust der Renten setzen das bestehende System zunehmend unter Druck. Die Landtagsabgeordnete zeigt anhand eines Rechenbeispiels, wie wirkungsvoll frühes Vorsorgen sei: Wären im Jahr 1970 einmalig 5.000 Euro investiert worden, hätte dieses Kapital – gemessen an der Entwicklung des S&P-500-Index – heute einen Wert von rund 370.000 Euro erreicht.
„Mit der Generationenrente investieren wir nicht nur Geld, sondern Vertrauen – Vertrauen in unsere Kinder und in eine solidarische Gesellschaft. Es ist ein Schritt, der heute Weitsicht erfordert, aber morgen Sicherheit schafft. Wir reden seit Jahren über die demografischen Wandel, wir kennen die Herausforderungen, wir müssen jetzt handeln, damit nicht weiter auf die nächste Generation abgewälzt wird, wo wir jetzt vorsorgen können“, so die klare Haltung der Team K Abgeordneten. „Nachhaltigkeit bedeutet auch finanzielle Verantwortung – nicht erst morgen, sondern heute. Jeder soll im Alter auf eine verlässliche finanzielle Basis zählen können.“






