von Alexander Wurzer 09.01.2026 13:28 Uhr

Generation 60+ der SVP feiert 33 Jahre

Morgen, am 10. Jänner, begeht die Generation 60+ der Südtiroler Volkspartei ihr 33-jähriges Bestehen. Mit dem Jubiläum verbindet die Seniorenorganisation zugleich politische Schwerpunkte für 2026: Sie will sich weiter für die Einsetzung einer Seniorenanwaltschaft einsetzen und das Thema Renten stärker in den Mittelpunkt rücken.

Otto von Dellemann, Vorsitzender der Generation 60+ (Foto: Alberta Tamers/SVP)

Gegründet 1993 auf Initiative von Gretl Wörndle

Die Generation 60+ wurde 1993 auf Initiative und dank des Engagements der Gründerin Gretl Wörndle ins Leben gerufen. Seither gilt sie als wichtiger Teil der SVP-Strukturen und als Stimme jener Menschen, die über Jahrzehnte gesellschaftliche Verantwortung getragen haben.

Vorsitzender von Dellemann: „Dankbarkeit, Stolz und Zuversicht“

Anlässlich des 33. Jahrestages erklärte der Vorsitzende der Generation 60+, Otto von Dellemann, man feiere den Geburtstag „mit Dankbarkeit, berechtigtem Stolz und großer Zuversicht“. Zugleich betonte er die Bedeutung der Organisation innerhalb der Partei: Eine starke Generation 60+ sei gut für die SVP – und eine starke SVP wiederum gut für Südtirol.

„Rechte entschlossen verteidigen“

Von Dellemann verband die Jubiläumsworte auch mit einem Appell. Die Generation 60+ müsse ihre Rechte „entschlossen verteidigen“ und dürfe nicht nachgeben. Ziel sei es, das Wohlergehen und die soziale Sicherheit der älteren Generation nachhaltig abzusichern.

Seniorenanwaltschaft als zentrale Forderung

Gemeinsam mit der SVP will die Generation 60+ im Jahr 2026 weiter auf die Einsetzung einer Seniorenanwaltschaft hinarbeiten. Diese soll als starke, kompetente Anlaufstelle dienen, Anliegen der älteren Generation bündeln und deren Rechte wirksamer vertreten.

Renten: Teuerung verschärft Armutsrisiko

Ein weiterer Schwerpunkt bleibt die finanzielle Absicherung im Alter. Die Generation 60+ weist darauf hin, dass viele Pensionen zu niedrig seien und mit der Teuerung nicht Schritt hielten. Für zahlreiche ältere Menschen bedeute das ein reales Armutsrisiko – eine Entwicklung, die aus Sicht der Organisation klare politische Antworten erfordert.

Jubiläum als Rückblick und Auftrag

Das 33-jährige Bestehen wird von der Generation 60+ nicht nur als Anlass für einen Rückblick gesehen, sondern auch als Auftrag für die kommenden Jahre. Man werde sich weiterhin für faire, gerechte und sichere Lebensbedingungen im Alter einsetzen und die Interessen der älteren Generation nachdrücklich vertreten.

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