von lif 09.01.2026 12:26 Uhr

Abwerzger fordert klare Bildungskompetenzen

Abwartend zeigt sich der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger hinsichtlich des Positionspapiers der beiden ÖVP-Landeshauptleute Anton Matte und Dr. Markus Walllner bezüglich einer Reform des Gesundheitswesens und des Bildungsbereiches in Österreich. 

Bild: APA/EXPA/JOHANN GRODER

„Überschriften und Positionspapiere sind undienlich, wenn man die konkreten Inhalte nicht im Detail kennt, gerade der Gesundheitsbereich ist vulnerabel und darf nicht als parteipolitischer Spielball missbraucht werden“, stellt Abwerzger fest. „Gerade jüngste tragische Vorfälle, wie bespielweise der Todesfall einer Patientin in Oberösterreich, wegen mangelnder Kapazitäten müssen die Politik aufrütteln, denn das Spitals- und Gesundheitssystem in Österreich darf nicht auf die Frage der Finanzierung reduziert werden, Gesundheit ist keine reine Budgetzeile.“

Die Notwendigkeit einer Entflechtung der Kompetenzen im Bildungs- und Unterrichtsbereich, sieht Abwerzger als längst überfällig. „Das Bildungssystem in Österreich ist unübersichtlich und die Kompetenzen und diversen Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern seit Jahrzehnten – auch für Experten – beinahe undurchschaubar“, stellt der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann fest, der zugleich die parteipolitische Entpolitisierung des Bildungs- und Unterrichtssektors einfordert. „Klare Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern wären sicher für alle Beteiligten wünschenswert, und würden auch finanzielle Einsparungen mit sich bringen.“

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