Abwerzger attackiert ÖVP

„Baustelle der Tiroler ÖVP“: Abwerzger ortet Verantwortung bei den Schwarzen
Abwerzger hält fest, dass der Tiroler Gemeindeverband und die GemNova-Pleite aus seiner Sicht „eine Baustelle der Tiroler ÖVP“ seien – und zwar nicht nur kurzfristig, sondern dauerhaft. Die Affäre bleibe eine offene Problemzone, für die die Tiroler Volkspartei die politische Verantwortung trage.
Kritik an Landesregierung und Gemeindeverband: „Mehr als zu hinterfragen“
Besonders scharf fällt Abwerzgers Kritik an der aktuellen Vorgehensweise der Landesregierung und des Gemeindeverbandes aus. Die Art und Weise, wie in der sensiblen Thematik agiert werde, sei „mehr als zu hinterfragen“. In diesem Zusammenhang richtet sich der Vorwurf vor allem gegen eine „anhaltende Geheimnistuerei“ rund um die GemNova-Causa.
„Geheimnistuerei“ und „Intransparenz“: FPÖ sieht Vertrauen in Politik beschädigt
Abwerzger argumentiert, dass gerade in einer so sensiblen Angelegenheit Transparenz entscheidend wäre. Statt Vertrauen zu stärken, führe die „permanente Intransparenz“ seiner Meinung nach zum Gegenteil: Sie beschädige das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik. Wenn zentrale Fragen unbeantwortet bleiben und Details nicht offen kommuniziert werden, entstehe der Eindruck, dass etwas verheimlicht werde – ein Zustand, der in der aktuellen politischen Lage besonders schwer wiege.
„Zeit der Hinterzimmer-Politik ist Vergangenheit“: Appell an die ÖVP
Zum Abschluss fasst Abwerzger seine Position in einem klaren politischen Appell zusammen: Die „Zeit der Hinterzimmer-Politik“ sei vorbei – und das müsse, so seine Forderung, endlich auch die Tiroler ÖVP begreifen. Wer nichts zu verbergen habe, könne auch offen mit der Thematik umgehen. Genau diese Offenheit vermisst die FPÖ nach eigener Darstellung in der Causa GemNova und beim Tiroler Gemeindeverband.
Die Fronten bleiben verhärtet
Mit der erneuten Kritik an der ÖVP verschärft die FPÖ-Tirol den Ton in einer Angelegenheit, die politisch weiter brisant bleibt: eine Millionenpleite, Fragen zur Verantwortung und nun eine mögliche finanzielle Rettung durch das Land. Abwerzger macht deutlich, dass seine Partei vor allem Transparenz einfordert – und dass die Debatte um Gemeindeverband und GemNova damit noch lange nicht beendet ist.






