Weniger Besucher im Südtiroler Landtag

Hauptgrund für das Minus waren die Protestmaßnahmen der Lehrkräfte: Ab Beginn des Schuljahres 2025/26 fielen zahlreiche Lehrausflüge aus. Dennoch stellten Schülerinnen und Schüler mit rund 2.900 Besuchen weiterhin die größte Gruppe und machten 69 Prozent aller Gäste aus. Besonders stark vertreten waren Oberschulen.
Landtagspräsident Arnold Schuler bedauerte den Rückgang und zeigte sich zuversichtlich für die Zukunft: Ohne die Proteste hätte 2025 wohl ein neuer Höchststand erreicht werden können. Parlamentsbesuche seien wichtig, um jungen Menschen Demokratie näherzubringen und sie auf ein aktives Bürgerleben vorzubereiten.
Neben Schulklassen besuchten auch andere Gruppen, etwa über Bildungsprogramme aus dem In- und Ausland, den Landtag. Die Mehrheit der Gäste war deutschsprachig (72 Prozent), der italienischsprachige Anteil stieg auf 26 Prozent. Am beliebtesten blieb das Besuchsformat „Hinter den Kulissen“, gefolgt vom Miterleben von Landtagssitzungen.
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