„Offene Jugendarbeit bringt’s“

Den Auftakt der Initiative „Offene Jugendarbeit bringt’s“ hat eine große Veranstaltung in Bozen gebildet, bei der Vertreter aus Politik und der Offenen Jugendarbeit (OJA) gemeinsam den Grundstein für die Initiative legten. Es folgten sechs landesweite Treffen in allen Teilen Südtirols. Ziel der Initiative ist es, die Sichtbarkeit der Offenen Jugendarbeit zu erhöhen, ihre Qualität langfristig zu stärken und den Dialog zwischen Gemeinden und Offener Jugendarbeit zu vertiefen, so der Dachverband in einer Aussendung. Ein weiterer wichtiger Teil der Initiative waren die über 70 gestalteten Plakate, die im Laufe des Jahres in ganz Südtirol aufgehängt wurden. Sie zeigen Jugendliche, Jugendarbeiter und Unterstützer der OJA und machen sichtbar, was Offene Jugendarbeit leistet. „Die Initiative hat zahlreiche Begegnungen ermöglicht und eine klare Botschaft vermittelt: Wer in junge Menschen investiert, investiert in die Gegenwart und in die Zukunft der Gemeinden. Der erfolgreiche Abschluss der Initiative zeigt, wie groß der Bedarf an Austausch ist und wie viel Potenzial in guter Zusammenarbeit steckt. Wir schließen mit dem Jahr 2025 ebenso die Initiative ab, die Ziele und die Gedanken von ‚OJA bringt’s‘ werden wir uns allerdings bewahren“, betont netz-Präsident, Wolfram Nothdurfter.
Landesrat Philipp Achammer betont ebenso die Wichtigkeit der Offenen Jugendarbeit: „Die Initiative hat deutlich gezeigt, dass wir weiterhin auf die Förderung der Offenen Jugendarbeit setzen müssen: Schaffen wir Räume für Jugendliche und ermöglichen ihnen Beteiligung, legen wir den Grundstein für starke, lebendige Gemeinden.“ Konrad Pamer, Amtsdirektor für Jugendarbeit, schließt sich an: „Offene Jugendarbeit bringt’s‘ verdeutlicht den hohen Stellenwert der Offenen Jugendarbeit in der Jugendpolitik Südtirols. Für die öffentliche Verwaltung ist es entscheidend, gemeinsam mit den Gemeinden verlässliche Rahmenbedingungen und Förderstrukturen zu schaffen, damit jugendpolitische Maßnahmen nachhaltig und wirksam umgesetzt werden können. Aus Sicht des Amtes für Jugendarbeit ist es mit der Initiative gelungen, klare Zuständigkeiten, Initiativen und tragfähige Kooperationen aufzuzeigen und zugleich zu stärken. Damit junge Menschen in Südtirol auch weiterhin stabile und zeitgemäße Angebote vorfinden, bauen wir auch zukünftig unsere Netzwerke nach Innen und nach Außen weiter aus und machen dies sichtbar.“
In Schlanders gab es neben einem Austausch ein Pub-Quiz, das die Gegenwart und Zukunft der Jugendarbeit in den Mittelpunkt rückte. (Bild: netz)Â






