von ih 08.01.2026 11:33 Uhr

Liste Fritz fordert Spitals-Holding und tiefgreifende Reform

Angesichts der zunehmend angespannten finanziellen Lage vieler Tiroler Gemeinden fordert die Liste Fritz eine grundlegende Reform des Gesundheitssystems. Immer mehr Gemeinden könnten den Betrieb der Bezirkskrankenhäuser nicht mehr stemmen, weshalb die Forderung nach einer Übernahme der Spitäler durch das Land berechtigt sei – allerdings nur im Rahmen einer umfassenden Strukturreform.

Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider (Liste Fritz) - Foto: Liste Fritz

Liste-Fritz-Parteiobfrau Andrea Haselwanter-Schneider spricht sich erneut für die Einrichtung einer Tiroler Krankenhaus-Holding aus. Diese müsse mit klaren Schwerpunktsetzungen im Leistungsangebot einhergehen.

Nicht jedes Krankenhaus könne alles anbieten, vielmehr brauche es eine verbindliche Strategie, eine bessere Abstimmung zwischen den Spitälern sowie eine stärkere Zusammenarbeit mit dem niedergelassenen Bereich. Ziel sei es, Qualität zu sichern, Doppelgleisigkeiten zu vermeiden und die Versorgung langfristig finanzierbar zu halten.

Kritik übt Haselwanter-Schneider an der Gesundheitspolitik der ÖVP, die seit Jahrzehnten Reformen ankündige, ohne diese umzusetzen. Auch eine Trennung von Bezirks- und Landeskrankenhäusern lehnt sie ab. Stattdessen fordert sie, alle Tiroler Spitäler unter einem gemeinsamen Dach zu vereinen: „Eine Holding ist genug.“

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