AfD baut historischen Vorsprung in Umfragen aus

Einen derart großen Vorsprung der AfD vor der Union hat es nach Angaben der GMS bislang in keiner Erhebung eines deutschen Meinungsforschungsinstituts gegeben. Der Befund ist auch deshalb bemerkenswert, weil GMS lange als Institut galt, das die AfD tendenziell niedriger bewertete als andere Umfrageanbieter.
Besonders deutlich wird die Verschiebung im Jahresvergleich: In der GMS-Umfrage vom 3. Januar 2025 lag die Union noch bei 33 Prozent, während die AfD lediglich 18 Prozent erreichte. Innerhalb eines Jahres gewann die AfD damit neun Prozentpunkte hinzu, während CDU und CSU im gleichen Zeitraum neun Punkte einbüßten. Insgesamt verschob sich der Abstand zwischen beiden Parteien um 18 Prozentpunkte zugunsten der AfD. Die aktuelle Befragung basiert auf den Antworten von 1.027 Wahlberechtigten.
Bei den übrigen Parteien zeigten sich zum Jahreswechsel nur begrenzte Veränderungen. Die SPD kam auf 15 Prozent, die Bündnis 90/Die Grünen blieben bei zwölf Prozent. Die Linke verlor einen Punkt und sank auf zehn Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) erreichte vier Prozent, die FDP drei Prozent. Die Freie Wähler kamen auf zwei Prozent, sonstige Parteien zusammen auf drei Prozent.
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