von ih 07.01.2026 13:57 Uhr

Nutria breitet sich in Südtirol aus

Die aus Südamerika stammende Nutria breitet sich seit ihrem ersten Nachweis im Jahr 2006 zunehmend in Südtirol aus. Besonders betroffen ist das Unterland, vereinzelt wurden die Tiere auch in Gräben des Etschtals zwischen Gargazon und Salurn gesichtet. Da Nutrias als invasive Art erhebliche Schäden an heimischen Ökosystemen verursachen können, verstärkt das Land nun die Gegenmaßnahmen.

Die Nutria ist bis 65 Zentimeter groß, schwimmt mit dem Körper über Wasser, hat sichtbare Ohren und einen runden Schwanz. - Foto: LPA/Landesamt für Wildtiermanagement.

Das Landesamt für Wildtiermanagement führt ein gezieltes Management zur Eindämmung der Population durch. Dabei kommen unter anderem spezielle Fallen zum Einsatz.

Seit einer Gesetzesänderung im Jahr 2025 dürfen auch Jagdausübungsberechtigte Nutrias in ihren Revieren entnehmen. Dadurch soll schneller auf neue Vorkommen reagiert werden. In den vergangenen Jahren wurden auf diese Weise bereits rund 40 Tiere gefangen.

Wichtig sei vor allem die Früherkennung, betonen die Verantwortlichen. Deshalb sind alle Bürger – insbesondere Jäger, Fischer und Bonifizierungskonsortien – aufgerufen, Sichtungen oder Hinweise auf Nutrias zu melden. Entsprechende Beobachtungen können beim Landesamt für Wildtiermanagement oder bei den zuständigen Forststationen gemeldet werden.

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