von ih 07.01.2026 13:44 Uhr

15 Südtiroler Gemeinden reservieren Geld für junge Ideen

Ab 2026 setzen 15 Südtiroler Gemeinden verstärkt auf die Mitbestimmung junger Menschen. Im Rahmen des Projekts Jugendhaushalt Turbo stellen sie jeweils rund 30.000 Euro aus dem Gemeindehaushalt für die Umsetzung von Jugendprojekten bereit. Insgesamt hatten sich 35 Gemeinden über das Modell informiert, nun beteiligen sich unter anderem Algund, Eppan, Kaltern, Kastelruth und Ritten aktiv am Start.

Stellten gemeinsam die nächsten Schritte zur Umsetzung des Jugendhaushaltes vor: (v.l.) Florian Pallua (Forum Prävention), Landesrat Philipp Achammer, Anna Maria Gamper und Justin Lang (Jugendbeirat der Gemeinde Algund). - Foto: LPA/Clara Masiero

Ideen können noch bis Ende Februar online eingereicht werden. Ziel des Projekts ist es, Jugendliche frühzeitig in politische Entscheidungsprozesse einzubinden. Jugendlandesrat Philipp Achammer betonte bei der Vorstellung in Bozen, dass gerade die Gemeindeebene ein zentraler Ort für Demokratie und politische Bildung sei. Der Jugendhaushalt sei zudem ein Lernprozess für Politik und Verwaltung, um neue Formen der Mitgestaltung zu entwickeln.

Dass das Interesse auf Jugendseite groß ist, bestätigt auch der Jugendbeirat von Algund. Dort stehen 30.000 Euro für Projekte zur Verfügung. Bis zum 28. Februar können Einzelpersonen, Gruppen, Vereine oder Schulklassen Vorschläge einreichen. Nach einer kurzen Prüfung werden die Ideen veröffentlicht und weiter begleitet. Ziel ist es, Projekte umzusetzen, die das Leben junger Menschen vor Ort konkret verbessern.

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