Tausende Venezolaner demonstrieren für Freilassung Maduros

Maduros Sohn, der Abgeordnete Nicolás Maduro Guerra, hielt eine Rede vor den Demonstranten. Er stehe mit seinem in New York inhaftierten Vater über einen „indirekten“ Kommunikationskanal in Kontakt, sagte er. Mehr könne er nicht dazu sagen. Nach Angaben von Augenzeugen waren indes in der Nähe des Präsidentenpalastes in Caracas Schüsse zu hören. Die Lage sei aber unter Kontrolle, hieß es am Montagabend aus der Regierung nahestehenden Kreisen: Unbekannte Drohnen seien in der Nähe des Präsidentenpalastes geflogen, daher hätten Sicherheitskräfte das Feuer eröffnet.
Regime fahndet nach USA-Kollaborateuren
Die venezolanische Polizei fahndet nach Personen, die bei dem US-Angriff mit den ausländischen Kräften kollaboriert haben. Alle Polizeidienststellen auf Bundes-, Staats- und Gemeindeebene sollten nach Personen suchen, die den Angriff der Vereinigten Staaten unterstützten, hieß es in dem am Montag (Ortszeit) veröffentlichten Dekret zur Verkündung des Ausnahmezustands. In verschiedenen US-Medien hieß es zuvor, dass das US-Militär bei der Kommandoaktion am Wochenende Unterstützung vor Ort hatte. Unter anderem soll eine Person im direkten Umfeld von Machthaber Maduro ständig Informationen über seinen gegenwärtigen Aufenthaltsort übermittelt haben.
Nach Angaben des venezolanischen Journalistenverbands SNRP wurden zwischenzeitlich 14 Reporter rund um die Ereignisse der letzte Tage festgenommen. Später wurden nach Angaben der Organisation alle Journalisten wieder freigelassen.
APA/UT24Â






