Philipp Burger zu Gast bei „Ben ungeskriptet“

Trotz Erfolg oft gecancellt
Frei.Wild zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Rockbands: ausverkaufte Hallen, hohe Chartplatzierungen und eine treue Fangemeinde im gesamten deutschsprachigen Raum. Gleichzeitig ist die Band eine der kontroversesten Musikgruppen Deutschlands. Immer wieder wird sie politisch eingeordnet, kritisiert oder von Veranstaltungen ausgeschlossen – trotz ungebrochener Popularität.
Im Podcast spricht Philipp Burger offen über diese Widersprüche: über volle Konzerthallen bei gleichzeitiger Ausladung von Festivals, über persönliche Erfahrungen seiner Fans und über den Umgang mit seiner eigenen Vergangenheit. Burger thematisiert unter anderem seine Jugendzeit, seinen Ausstieg aus der Skinhead-Szene und den langen Schatten, den diese Phase bis heute auf seine Person und die Band wirft.
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Wer ist „Ben ungeskriptet“?
Für viele Leser in Tirol dürfte der Name ‚Ben ungeskriptet‘ möglicherweise noch neu sein. Hinter dem Format steht der deutsche YouTuber und Podcaster Benjamin Berndt, der sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe in der deutschen Podcast-Landschaft entwickelt hat.
Das Konzept von „Ben ungeskriptet“ ist bewusst einfach gehalten: lange, ungeschnittene Gespräche, wenig Inszenierung, keine vorgegebenen Skripte. Ben lässt seine Gäste ausführlich erzählen, widerspricht, fragt nach – und gibt auch kontroversen Stimmen Raum. Genau diese Offenheit hat dem Format große Aufmerksamkeit beschert.
Mit hohen Abrufzahlen im sechsstelligen Bereich pro Folge, einer stark wachsenden Abonnentenzahl auf YouTube und einer konstanten Präsenz in den Podcast-Charts zählt Ben aktuell zu den beliebtesten Podcast-Youtubern Deutschlands. Seine Gäste stammen aus Musik, Politik, Gesellschaft und Medien – häufig Persönlichkeiten, die polarisieren oder öffentlich umstritten sind.
Ein Gespräch, das in Deutschland polarisiert
Die Ankündigung der Folge mit Philipp Burger sorgt bereits im Vorfeld für große Resonanz. In seinem Posting beschreibt Ben den Widerspruch zwischen kommerziellem Erfolg und gesellschaftlicher Ausgrenzung, mit dem Frei.Wild seit Jahren konfrontiert ist. Burger selbst bezeichnet die Art des Umgangs mit ihm und seiner Band als problematisch und spricht von Methoden, die mit liberalem Denken schwer vereinbar seien.
Unabhängig von der persönlichen Haltung gegenüber Frei.Wild dürfte die Folge für viele Hörer interessant sein: als Zeitdokument, als Einblick in die Gedankenwelt eines der bekanntesten – und umstrittensten – Musiker Südtirols und als Beispiel dafür, wie stark Musik, Politik und gesellschaftliche Debatten heute miteinander verwoben sind.
Die vollständige Folge von „Ben ungeskriptet“ mit Philipp Burger ist ab Samstag um 10:00 Uhr online verfügbar.






