18 Südtiroler bei Taizé-Jugendtreffen in Paris

örtlichen Kirchengemeinden ein Jugendtreffen in einer europäischen Großstadt an. Das Spezielle an Taizé ist, dass alle willkommen sind und diese Treffen für alle offen sind, egal ob jemand tief gläubig ist oder den Glauben für sich erst entdecken muss. Los ging es am 27. Dezember mit dem Startgebet in Bozen und der anschließenden Busfahrt nach Frankreich, berichtet Südtirols Katholische Jugend in einer Aussendung. Während des Treffens waren die Südtiroler Teilnehmer in der Umgebung der Stadt bei Gastfamilien untergebracht. Das heurige Treffen stand ganz unter dem Zeichen von Gastfreundschaft und Friede. „Ihr alle wurdet von Familien in einer der Gastgemeinden aufgenommen. Diese Gastfreundschaft ist ein starkes Zeichen, das direkt aus dem Herzen des Evangeliums kommt: Einfache und bedingungslose Gastfreundschaft zu üben und zu empfangen ist der Widerschein der Liebe Gottes. Es ist eine Freude, zusammenzukommen und sich wie zu Hause zu fühlen“, betonte Frère Matthew in einer der täglichen Meditationen.Â
Gerade die Gastfreundschaft hat den Teilnehmer Kassian Andergassen beeindruckt: „Mir hat das Jugendtreffen sehr gut gefallen. Besonders in Erinnerung wird mir dieses Mal die Gastfamilie bleiben. Ihr Ursprung aus dem Kongo machte sich beispielsweise beim Neujahrsessen bemerkbar, das aus Spezialitäten aus ihrem Land bestand. Es schmeckte sehr lecker, und wir bekamen von ihnen Spezialitäten für zu Hause geschenkt.“
Unter den vielen Teilnehmern waren auch 1.000 Jugendliche aus der Ukraine. Gemeinsam wurde für Frieden in der Welt gebetet. „Die Gebete mit Tausenden jungen Menschen haben mich bestärkt, weiterhin auf Frieden zu hoffen. Wir sind nicht alleine, die für Frieden beten“, erzählt Hannah Greco, eine der Südtiroler Teilnehmerinnen. „Es ist schön, dass wir den Südtiroler Jugendlichen die Möglichkeit bieten konnten mit anderen Jugendlichen aus vielen Nationen zusammenzukommen und ihren Glauben gemeinsam zu feiern. Ich war selbst auch schon bei solchen Treffen dabei und konnte Menschen kennenlernen und Freundschaften knüpfen. Dieses Gefühl von Gemeinschaft, Respekt und Frieden sowie diese Offenheit, haben mich sehr beeindruckt“, betont Elisa Plaikner, zweite Landesleiterin von Südtirols Katholischer Jugend. Die Freizeit wurde auch dafür genutzt, gemeinsam die Hauptstadt Frankreichs zu erkunden.Â
Kassian Andergassen mit seiner Gastfamilie und ein traditionelles Mittagessen aus dem Kongo (Bild: SKJ)






