Alarmreiche Silvesternacht: Einsätze deutlich über dem Niveau des Vorjahres

Viele Brände und Verletzungen
Die Nacht war vor allem von Brandeinsätzen, Alkoholintoxikationen, Verletzungen durch Feuerwerkskörper sowie Raufhändeln geprägt. Auch ein umfangreicher Sucheinsatz beschäftigte die Einsatzorganisationen. Insgesamt standen zwölf Mitarbeiter in der Leitstelle im Dienst.
Deutlich mehr Feuerwehreinsätze
Im Detail entfielen 170 Einsätze auf die Feuerwehr, 298 auf den Rettungsdienst inklusive Krankentransporten, 11 auf die Bergrettung sowie 37 Gesundheitsberatungen. Die Wasserrettung blieb in dieser Nacht ohne Alarmierung. Insgesamt lag die Zahl der Einsätze um fast 150 über jener der Silvesternacht 2024/25.
Große Einsätze im ganzen Land
Zu den besonderen Ereignissen zählten unter anderem mehrere Böschungs- und Kaminbrände, ein Waldbrand bei der Ruine Fragenstein in Zirl, mehrere Müll- und Balkonbrände in Innsbruck und Umgebung, Gesichts- und Handverletzungen durch Feuerwerkskörper sowie ein Vollbrand einer Wohnanlage in Schwaz. Dort mussten mehrere Personen medizinisch versorgt und 14 unverletzte Bewohner vorübergehend betreut werden.
Die Leitstelle Tirol zog trotz der hohen Belastung eine funktionierende Einsatzbilanz und dankte allen beteiligten Organisationen für die Zusammenarbeit in der Silvesternacht.






