Schockmoment am Heiligabend: ARD zeigt: „Schleim-Jesus“

Empörung unter Gläubigen
Zahlreiche Christen reagierten empört auf die Darstellung in der katholischen Kirche St. Maria. Dr. Klaus Nopper (CDU), Stuttgarter Stadtrat, kritisierte: „Das ist eklig! Hier wird die Weihnachtsgeschichte im Sinne der Wokeness instrumentalisiert. Grenzen werden immer weiter verschoben, unsere Werte über Bord geworfen.“
Auch Maximilian Mörseburg, Ex-Bundestagsabgeordneter, äußerte sich kritisch: „Vertreter beider großen Kirchen führen unsere Religion immer öfter ins Absurde und nehmen ihr die Würde. An einem solchen Tag sollte das Schöne im Vordergrund stehen. Eine solche Installation schreckt weiter ab.“
Künstlerische Intention und Rechtfertigung
Pfarrer Thomas Steiger, der die Messe zelebrierte, verteidigte die ungewöhnliche Darstellung: „Wir wollen nicht provozieren, aber auch nicht wegschauen. Die Krippe zeigt einen echten Menschen, er liegt dort elend, nackt und bloß.“ Die Künstlerin Milena Lorek erklärt, die Szene solle „einen Moment der Ungewissheit zwischen Sicherheit und Bedrängnis“ symbolisieren.
Die Diözese Rottenburg-Stuttgart und der SWR waren für eine Stellungnahme zur Kritik nicht erreichbar.
Der ungewöhnliche Auftritt des „Schleim-Jesus“ sorgt damit weiterhin für Diskussionen über die Grenzen künstlerischer Freiheit in kirchlichen Kontexten und die mediale Darstellung der Religion.






