21 neue Sozialbetreuer verstärken Südtirols Pflegeeinrichtungen

„Diese Art der Ausbildung ist für die Seniorenwohnheime zu einem unverzichtbaren Pfeiler geworden, um dem Fachkräftemangel wirksam zu begegnen“, erklärt Christian Klotzner, Präsident der Stiftung St. Elisabeth, bei der Diplomfeier. Die angehenden Sozialbetreuer konnten ihre Qualifizierung parallel zu ihrer Tätigkeit in den Seniorenwohnheimen absolvieren. Voraussetzung für den Einstieg war ein Pflegehelfer-Diplom.
Erfahrene Lehrer und Fachreferenten mit umfassender Praxiserfahrung bereiteten die Absolventen gezielt auf ihre künftigen Aufgaben vor – von der Betreuung älterer Menschen bis hin zur Begleitung von Personen mit Beeinträchtigungen oder psychischen Erkrankungen. Zu den Schwerpunkten der Ausbildung zählten Grundlagen der Sozialarbeit, psychosoziale Betreuung, professionelle Pflege, Kommunikationstechniken, ethische Handlungskompetenz sowie relevante rechtliche Aspekte.
Wichtiger Beitrag zur Lebensqualität in Einrichtungen
„Die Absolventen haben mit großem Engagement gezeigt, wie wertvoll die Verbindung von Theorie und gelebter Praxis ist. Sie haben neben ihrer täglichen Arbeit im Seniorenwohnheim eine anspruchsvolle Ausbildung gemeistert, die das Fundament dafür bildet, dass Senioren würdevoll, sicher und individuell betreut werden“, betont Martina Ladurner, Präsidentin des Verbandes der Seniorenwohnheime Südtirols. Mit Fachwissen und Empathie würden die neuen Sozialbetreuer einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in den Einrichtungen leisten.
Auch Alexandra Latschrauner, Pflegedirektorin der Stiftung St. Elisabeth, hob die Bedeutung der neuen Fachkräfte hervor: „Wir brauchen Sozialbetreuer in der Pflege, weil sie die soziale, emotionale und kulturelle Lebenswelt der Bewohner stärken. Sie ergänzen die medizinische Pflege durch soziale Betreuung, schaffen Lebensqualität und Sinnstiftung. Unsere Pflege versteht sich als ganzheitlich – mit Würde, ethischer Sensibilität und einer palliativen Haltung als zentralen Werten.“






