von ih 04.12.2025 06:53 Uhr

SVP fordert steuerliche Anerkennung der Ferienbetreuung

Die Soziale Mitte der SVP drängt auf eine steuerliche Gleichstellung der Elternbeiträge für Ferienbetreuungsangebote mit bestehenden Abzugsmöglichkeiten für Schul-, Ausbildungs- und Sportkosten. Bislang können Familien diese Ausgaben steuerlich geltend machen – nicht jedoch die Kosten für Ferienwochen, obwohl sie in der Praxis ähnliche Funktionen erfüllen.

Vordere Reihe (von links nach rechts) Martin Stifter, Gabi Morandell, Rosmarie Pamer, Klaus Metz, Luis Gurschler, Norbert Kaserer; Hinten stehend (von links nach rechts): Paulina Pircher und Alexa Pöhl - Foto: SVP.

Bei einem Treffen mit Landesrätin Rosmarie Pamer sowie Vertreterinnen und Vertretern des Sozialausschusses im SVP-Bezirk Burggrafenamt wurde erneut deutlich, wie stark Familien während der Sommermonate finanziell belastet sind. Viele berufstätige Eltern seien auf verlässliche Betreuungsangebote angewiesen, betonte die Vorsitzende der Sozialen Mitte, Gabi Morandell. Besonders Haushalte mit mehreren Kindern würden die steigenden Kosten spürbar treffen.

„Es ist höchste Zeit, die Elternbeiträge für Ferienbetreuungsangebote den Bildungs- und Ausbildungskosten gleichzustellen und sie steuerlich absetzbar zu machen“, sagt Morandell. Eine solche Maßnahme würde nicht nur Familien entlasten, sondern auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken.

Die Soziale Mitte der SVP will das Anliegen nun gemeinsam mit den Südtiroler Parlamentarierinnen und Parlamentariern auf nationaler Ebene vorantreiben. Der Staat könne hier „einen wichtigen Beitrag während der herausfordernden Sommermonate leisten“, so Morandell weiter.

Alle Beteiligten zeigten sich entschlossen, die Forderung mit Nachdruck weiterzuverfolgen – im Interesse jener Familien, die auf eine angemessene steuerliche Anerkennung dieser notwendigen Ausgaben angewiesen sind.

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