von lif 01.12.2025 11:54 Uhr

Lebensmittelshop als Tarnung? Ermittler finden Kokain

Die Ordnungshüter haben in den vergangenen Tagen Kontrollen gegen den Kleinhandel mit Drogen in mehreren Wohnvierteln von Bozen geführt. Im Fokus stand ein albanischer Staatsbürger, der ein Lebensmittelgeschäft betrieb, das laut Ermittlern als Tarnung für den Verkauf von Kokain gedient haben soll.

Bild: Ordnungshüter

Die Beamten beobachteten den Mann bereits seit längerem. Als das Geschäft kürzlich öffnete, führten sie eine Haus- und Lokalverhandlung durch. Dabei fanden sie rund 50 Gramm Kokain sowie eine präzise elektronische Feinwaage. Der Verdächtige wurde festgenommen. Laut den Behörden hätten aus der sichergestellten Menge rund 240 Einzeldosen Kokain hergestellt werden können. 

Im Zuge derselben Ermittlungsreihe wurden außerdem zwei Personen aus Bozen angezeigt. Sie sollen ebenfalls Drogen in Mengen besessen haben, die auf eine Verkaufsabsicht hindeuten. In der Wohnung des ersten Verdächtigen stellten die Beamten zwei Haschischblöcke mit insgesamt 200 Gramm sowie geringe Mengen Marihuana sicher. Beim zweiten Verdächtigen wurden ein 100-Gramm-Haschischblock und eine Dosis Kokain gefunden. Aus der Haschischmenge hätten etwa 5.400 Portionen gemacht werden können.

Alle beschlagnahmten Substanzen wurden vom Labor für Drogenanalysen untersucht. Dieses arbeitet eng mit den Polizeibehörden sowie den Staatsanwaltschaften in Bozen und Trient zusammen, um Wirksamkeit und Zusammensetzung sicherzustellen und mögliche neue gefährliche Substanzen rasch zu melden.

Hinweis: Für alle Verdächtigen gilt die Unschuldsvermutung bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung, gemäß Richtlinie 2016/343/EU.

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