Freiheitliche kritisieren Zustand von Meran: „Stadt verkommt“

„So langsam fragt man sich, wovon man sich in dieser sogenannten Kurstadt eigentlich noch kurieren soll“, meint Gerstgrasser.
Besonders problematisch sei der Umgang mit historischen Bereichen wie den Meraner Lauben. Das Kopfsteinpflaster werde nur notdürftig instand gehalten, fehlende Steine würden mit Teer ersetzt. „Das ist kein Erhalt des historischen Stadtbildes, das ist eine Bankrotterklärung“, sagt Gerstgrasser.
Auch Laternenpfähle und Mülleimer seien vollgeklebt, Parkanlagen verwildert. Meran wirke vielerorts verlassen, obwohl es sich „Kurstadt“ nennt und stark vom Tourismus lebt. Für Gerstgrasser geht es dabei um mehr als Sauberkeit: „Es geht um die Bewahrung einer historischen Stadt, die für Südtirol identitätsstiftend ist.“






