von ih 27.11.2025 13:23 Uhr

lvh unterzeichnet „Think Small First“-Charta

Der lvh hat die europäische „Think Small First“-Charta unterzeichnet und setzt damit ein starkes Zeichen für bessere politische Rahmenbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Diese gelten als Rückgrat der Wirtschaft: In der EU zählen 26,13 von 26,17 Millionen Unternehmen zu den KMU, die rund 65 Prozent der Arbeitsplätze schaffen und mehr als die Hälfte des gesamten Mehrwerts erwirtschaften.

Im Bild: Martin Haller und Walter Pöhl – Foto: lvh

Mit der Charta bekräftigt der lvh, dass politische Maßnahmen von Beginn an die Bedürfnisse kleiner Betriebe berücksichtigen müssen. Das bereits 2008 eingeführte Prinzip „Think Small First“ sieht unter anderem vor, neue Gesetze mithilfe eines KMU-Tests auf ihre Auswirkungen zu prüfen – in der Praxis jedoch wird dies EU-weit bislang uneinheitlich umgesetzt.

lvh-Präsident Martin Haller betont, dass Handwerks- und Kleinbetriebe praxistaugliche und verständliche Regelungen brauchen: „Wer das Handwerk stärken will, muss in kleinen Maßstäben denken.“ lvh-Direktor Walter Pöhl unterstreicht, dass sich der Verband für KMU-freundliche Bestimmungen wie längere Übergangsfristen, vereinfachte Verfahren und das Prinzip „zuerst beraten, dann sanktionieren“ einsetzen wird.

Der lvh sieht in der Charta einen wichtigen Schritt, um Gesetzgebung proportional und alltagstauglich zu gestalten – und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Handwerks langfristig zu sichern.

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