von mmh 26.11.2025 14:51 Uhr

Höhere Gehälter im öffentlichen Dienst

Ab 27. November profitieren die rund 44.000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst in Südtirol von einer dauerhaften Inflationsanpassung ihrer Gehälter. Das teilte Personallandesrätin Magdalena Amhof bei einer Pressekonferenz in Bozen mit. Zugleich werden die Nachzahlungen für die Monate seit Januar 2025 ausgezahlt.

(Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

„Mein Ziel war es, weg von Einmalzahlungen zu kommen und die Gehälter dauerhaft anzuheben“, erklärte Amhof. Gleichzeitig soll ein Mechanismus etabliert werden, damit künftige Inflationsausgleiche schneller und regelmäßiger erfolgen.

Wer profitiert und wie viel?

  • Bedienstete der Landesverwaltung, Gemeinden, Bezirksgemeinschaften, Seniorenwohnheime, WOBI, Sanitätsbetrieb, Verkehramt Bozen und Kurverwaltung Meran erhalten zwischen 3.640 und 5.005 Euro brutto mehr pro Jahr, je nach Funktionsebene (monatlich 280 bis 395 Euro brutto bei 13 Gehältern).
  • Lehrpersonen der Grund-, Mittel- und Oberschulen bekommen zwischen 4.000 und 5.190 Euro brutto pro Jahr, abhängig von der Dienstaltersstufe.

Zusätzliche Zulagen und Benefits

  • Für Berufe mit hoher Verantwortung oder spezieller Expertise, wie Straßendienst, Arbeitsvermittlung, Arbeitsinspektorat, Schulsekretariate, IT, wurden Zulagen eingeführt oder erhöht.
  • Auch im Schulbereich werden Überstunden, Zusatzstunden, Klassenvorstände, Integrationsarbeit oder Betreuung von Kindern mit Beeinträchtigung besser entlohnt.
  • Weitere Maßnahmen sollen die Attraktivität der Landesverwaltung als Arbeitgeber steigern: kostenlose Südtirolmobil-Fix365-Abos, neue Arbeitszeitregelungen und erleichterte Nebentätigkeiten.

Laut Landesrätin Amhof stehen diese Schritte für angemessene Entlohnung nach Leistung und für eine nachhaltige Verbesserung der Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst.

Jetzt
,
oder
oder mit versenden.

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite