von ih 24.11.2025 10:41 Uhr

Gesamttiroler Heimatpfleger fordern Stopp des Straßenausbaus entlang der Brennerroute

Beim diesjährigen Gesamttiroler Heimatpflegetreffen am 15. November in Hall in Tirol haben Vertreter aus Nord-, Ost- und Südtirol sowie Welschtirol erneut die hohe Belastung durch den Transitverkehr entlang der Brennerachse kritisiert. Mit über der Hälfte des alpenquerenden Verkehrs in Europa sei die Situation für Bevölkerung, Umwelt und Infrastruktur nicht mehr tragbar.

Foto: HPV

In einer Resolution fordern die Teilnehmer einen Stopp sämtlicher Straßenbauprojekte wie die „dynamische dritte Spur“ oder die Verbindung Valdastico Nord.

Stattdessen müsse die Schiene gestärkt und der Regionalverkehr ausgebaut werden. Zudem betonten sie die Bedeutung von Bürgerrechten: Einschränkungen der Versammlungsfreiheit in stark belasteten Transitregionen seien inakzeptabel.

„Brennerachse ist nicht nur Verkehrsweg, sondern Lebensraum“

Die Heimatpfleger appellieren an Politik und Regionen entlang der Brennerroute, wirksame Maßnahmen umzusetzen – von Tempolimits über CO₂-basierte Mautsysteme bis hin zu einer Alpentransitbörse mit LKW-Obergrenzen.

„Die Brennerachse ist nicht nur Verkehrsweg, sondern Lebensraum. Wer die Transitkrise lösen will, muss Verkehr verringern und die Rechte der Bevölkerung stärken“, heißt es in der Resolution.

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