von lif 24.11.2025 14:20 Uhr

Brenner: Polizei entdeckt Kokain in doppelten Boden

Mitte November haben Polizisten bei einer Verkehrskontrolle am Brenner einen Fund gemacht. Ein scheinbar normaler Kühllastwagen entpuppte sich als Versteck für Kokain.

Bild: Quästur

Bereits am 13. November stoppte eine Streife einen aus Österreich kommenden Lkw mit Kühlauflieger. Rasch fielen den Beamten mehrere Unstimmigkeiten auf: Im Kühlanhänger befanden sich keine verderblichen Waren, sondern Haushaltsgeräte. Zusätzlich passten die Angaben des Fahrers nicht zu den Aufzeichnungen des Tachografen, berichtet die Quästur. Laut Frachtpapieren ist der Lastwagen außerdem in den Niederlanden gestartet. Diese Unregelmäßigkeiten führten dazu, dass die Streife sofort die Antidrogen-Einheit der Bozner Quästur hinzuzog. Die Spezialisten bemerkten beim Gespräch mit dem Fahrer seine starke Nervosität. Zudem stellten sie fest, dass die Aufschrift auf dem Fahrzeug nicht mit der tatsächlichen Firma des Besitzers übereinstimmte.

Beim genaueren Blick unter den Anhänger stachen den Ermittlern frische Schweißnähte ins Auge. Sie deuteten darauf hin, dass der Kühlauflieger verändert wurde und der Verdacht bestätigte sich, denn hinter abmontierten Abdeckungen entdeckten die Polizisten ein verstecktes Fach. Darin lag ein großes Paket Kokain.

Wie die Quästur mitteilt, wäre der Verkaufswert aufgrund der hohen Reinheit besonders lukrativ gewesen: Zwischen 80.000 und 100.000 Euro im Straßenverkauf. Sowohl das Kokain als auch der gesamte Sattelzug wurden beschlagnahmt. Der Fahrer wurde festgenommen und in die Haftanstalt überstellt. Die Ermittlungen zu möglichen Hintermännern laufen weiter.

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