von mmh 21.11.2025 12:21 Uhr

Meilenstein gegen sexuelle Gewalt: SVP-Jugend feiert neues Zustimmungsgesetz

Die Junge Generation der SVP bewertet den in der italienischen Abgeordnetenkammer beschlossenen Gesetzestext zum Thema sexuelle Gewalt als wichtigen Durchbruch. Mit der Verankerung des Prinzips „Ja heißt Ja“ folgt Italien einem modernen europäischen Standard und setzt zentrale Vorgaben der Istanbuler Konvention um, die den Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt stärken soll.

Anna Künig und Lia Vontavon (Bild: Junge Generation SVP)

Für Anna Künig, Vorsitzende der Jungen Generation der SVP, ist der Beschluss ein deutliches Signal: „Dieser Schritt ist ein Meilenstein für den Schutz junger Menschen und aller Bürgerinnen und Bürger. Es ist großartig zu sehen, dass in Italien politische Linien überschritten werden, um gemeinsam für eine Kultur des Respekts und der Zustimmung einzutreten.“ Nur so könne eine sichere Zukunft gestaltet werden.

Auch die stellvertretende Vorsitzende Lia Vontavon hebt die Bedeutung der Entscheidung hervor. Mit dem Gesetz werde ein modernes Verständnis von Einvernehmlichkeit gesetzlich festgeschrieben. „Wir als junge Südtirolerinnen und Südtiroler stehen hinter diesem Schritt: Wir wollen mitbestimmen und uns dafür einsetzen, dass körperliche Selbstbestimmung nicht nur ein moralischer, sondern auch ein rechtlicher Standard ist“, erklärt Vontavon.

Die Junge Generation der SVP wertet die parteiübergreifende Zustimmung als starkes Zeichen dafür, dass der Schutz vor sexueller Gewalt nicht verhandelbar ist. Nun komme es darauf an, dass der Senat den Beschluss rasch bestätigt und begleitende Maßnahmen wie Prävention, Aufklärung und leicht zugängliche Unterstützung für Betroffene umgesetzt werden.

Abschließend richtet die Junge Generation einen klaren Appell: „Ja heißt Ja“ müsse in Italien nicht nur Gesetz bleiben, sondern im Alltag gelebt werden.

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