von ih 21.11.2025 14:17 Uhr

„Die Südtiroler Volkspartei macht den Unterschied“

Am 22. November jährt sich die außerordentliche Landesversammlung der Südtiroler Volkspartei (SVP), bei der 1969 das Südtirol-Paket verabschiedet wurde. Das Paket, Ergebnis langjähriger Verhandlungen zwischen Südtirol und Rom, umfasste 137 Maßnahmen zum Schutz der deutsch- und ladinischsprachigen Bevölkerung. Es gilt als Meilenstein auf dem Weg zur heutigen Autonomie.

SVP-Obmann Dieter Steger - Foto: APA/SVP

SVP-Obmann Dieter Steger nutzt den Jahrestag, um an die politische Verantwortung der Partei in den vergangenen Jahrzehnten zu erinnern. „In einer Zeit voller Umschwünge und Unsicherheit tut es gut und ist wichtig, sich den historischen Auftrag vor Augen zu führen“, erklärt Steger.

Seit der Gründung der Partei am 8. Mai 1945 ziehe sich ein roter Faden durch die Geschichte der Autonomie: „Die Südtiroler Volkspartei macht den Unterschied. Menschen aus der Mitte der Gesellschaft übernehmen Verantwortung und arbeiten unermüdlich daran, dieses Land voranzubringen.“

Steger betont zudem den Wert politischer Grundhaltungen, die das Zustandekommen des Pakets einst ermöglicht hätten: Überzeugung, Tatkraft, Realismus und der Blick auf das Allgemeinwohl. Symbolisch dafür stehe der historische Handschlag zwischen dem damaligen Altlandeshauptmann und SVP-Obmann Silvius Magnago, einem entschiedenen Paketbefürworter, und Peter Brugger, der als prominenter Paketgegner galt.

Gerade heute, so Steger, könne dieser Moment als Mahnung dienen. In einer Gesellschaft, die zunehmend von Spannungen geprägt sei, erinnere er daran, „dass es um das Verbindende geht – dass es um Südtirol geht.“

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