von mmh 19.11.2025 19:13 Uhr

Tirol beschließt 200-Millionen-Fonds für Gemeinden

Der Tiroler Landtag hat am Donnerstag den neuen Gemeinde-Investitionsfonds beschlossen. Damit sollen Tirols Gemeinden in den kommenden Jahren finanziell entlastet und bei wichtigen Projekten unterstützt werden – von Kinderbildungseinrichtungen über den Gesundheitsbereich bis hin zu Straßenbauvorhaben.

(Foto: SPÖ)

Der Fonds bietet den Gemeinden Darlehen mit einem Fixzinssatz von lediglich 1 Prozent. Eine Maßnahme, die vor allem in budgetär schwierigen Zeiten für Planungssicherheit sorgen soll. Insgesamt stellt das Land dafür rund 200 Millionen Euro für die Jahre 2026 und 2027 bereit.

„Eine gute Nachricht für die Gemeinden in unserem Land“, sagt SPÖ-Landtagsabgeordneter Benedikt Lentsch, Bürgermeister von Zams und Vizepräsident des Tiroler Gemeindeverbands. Die Dotierung sei ein „starkes Signal des Landes“.

Lentsch betont, dass Gemeinden aktuell große Herausforderungen zu bewältigen hätten: „Wir unterstützen Gemeinden in herausfordernden Zeiten – und das ist gut so.“ Ziel sei es, Investitionen in zentrale Bereiche der Daseinsvorsorge abzusichern. Besonders die Kinderbildung, die der SPÖ ein wichtiges Anliegen ist, solle von den günstigen Kreditbedingungen profitieren.

Der neue Investitionsfonds soll so einen Impuls setzen, der es den Gemeinden ermöglicht, geplante Projekte umzusetzen und die Lebensqualität vor Ort weiter zu stärken.

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