von ih 19.11.2025 08:11 Uhr

AVS mahnt stärkeren Schutz der Alpen ein

Zum Internationalen Tag der Kinderrechte am 20. November erinnert der Alpenverein Südtirol (AVS) an das erstmals 2023 von der UNO bekräftigte Recht von Kindern auf eine saubere und intakte Umwelt. Angesichts von Klimakrise, Landschaftsverbrauch und der steigenden Belastung alpiner Räume sei dieses Recht aktueller denn je, betont AVS-Präsident Georg Simeoni.

Foto: Sofie Terzer/AVS

Der Schutz der Natur sei ein Auftrag an die gesamte Gesellschaft: „Auch unsere Enkelkinder sollen sich noch an der Bergwelt erfreuen können“, so Simeoni. Alle Formen von Unterschutzstellungen wie Natura 2000, Nationalparks oder Naturparks müssten ernst genommen und konsequent umgesetzt werden.

Der AVS engagiert sich seit Jahrzehnten für Umweltschutz und Jugendarbeit. Rund ein Viertel der Mitglieder ist unter 25 Jahre alt. Mit Programmen wie „Mit Kindern unterwegs“, Junior-Ranger-Ausbildungen und familienfreundlichen Hüttenangeboten schafft der Verein Räume für Naturerfahrungen und vermittelt jungen Menschen den respektvollen Umgang mit der Bergwelt.

„Kinder brauchen Natur, um sich körperlich, geistig und sozial gesund zu entwickeln“, sagt Anna Bernard, Leiterin des Referats Jugend und Familie. Der AVS ruft Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dazu auf, das Recht von Kindern auf eine gesunde Umwelt nicht nur anzuerkennen, sondern aktiv zu schützen.

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