von ih 13.11.2025 09:33 Uhr

Workshop zeigt neue Wege für Vermarktung von Streuobst

In Bozen haben Experten kürzlich diskutiert, wie sich die Schätze traditioneller Streuobstwiesen – die sogenannten Pangarte – besser nutzen und vermarkten lassen. Beim Workshop der Initiative Baumgart in der Eurac standen vor allem alte, seltene Obstsorten im Mittelpunkt.

Foto: Margot Schwienbacher/Eurac

Pomologe Alois Wilfling aus der Steiermark präsentierte besonders rare Apfelsorten, die über die Plattform eva&adam.at einzeln als hochwertiges Tafelobst verkauft werden.

Rund 40 Teilnehmer tauschten sich anschließend über weitere Vermarktungswege aus. Diskutiert wurde, wie Sorten wie Gravensteiner, Stoanpeppele oder Brixner Plattling sowie lokale Birnenarten ihren Weg zu Konsumentinnen und Konsumenten finden können – und wie Gastronomiebetriebe für diese Produkte gewonnen werden.

Bereits heute gibt es vielfältige Angebote wie sortenreine Säfte, Edelbrände, Marmeladen oder Trockenobst, die auf Bauernmärkten und in Hofläden erhältlich sind. Dennoch bleibt die Vermarktung aufgrund kleiner Produktionsmengen eine Herausforderung. Viele Hersteller sind auf persönliche Kontakte und Mundpropaganda angewiesen.

Probleme benennen und Ideen sammeln

Der Workshop diente dazu, konkrete Probleme zu benennen, Ideen zu sammeln und neue Netzwerke zu knüpfen. Ein Blick über die Alpen könne zusätzlich inspirieren, da Streuobstwiesen dort teils noch großflächiger erhalten sind.

Die Initiative Baumgart besteht seit 2021 und vereint neun Partner, darunter Eurac Research, das Versuchszentrum Laimburg, den Sortengarten Südtirol und den Dachverband für Natur und Umweltschutz.

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