von ag 09.11.2025 17:40 Uhr

Italienische Fahnen an Straßenschildern in Bozen

Als klaren Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung wertet der Obmann des Südtiroler Heimatbundes, Roland Lang, die Anbringung von italienischen Fahnen an Halterungen von Verkehrszeichen in Bozen. Anscheinend würden Leute mit gewissen politischen Einstellungen glauben, dass sie sich über die Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung problemlos hinwegsetzen dürfen.

Zur Erinnerung: die beflaggten Straßenschilder in Bozen (Foto: Roland Lang)

Laut Straßenverkehrsordnung darf auf Verkehrszeichen und -einrichtungen jedweder Art, auch auf deren Hinterseite oder Halterung, nichts angebracht werden, das nicht in der Verordnung vorgesehen ist. Bei Nichtbeachtung ist eine Strafe von 389,00 Euro vorgesehen.

Laut dieser Bestimmung würden die angebrachten Fahnen den gesetzlichen Bestimmungen wiedersprechen, so Roland Lang in einer Aussendung. Da die Fahnen bei den Namen von ehemaligen italienischen Generälen (A. Diaz, L. Cadorna) und italienischen Irredentisten (Cesare Battisti) angebracht wurden, müssten gezielte Nachforschungen bald zu den Tätern führen.

„Der Südtiroler Heimatbund hat die Einhaltung der Bestimmungen zur Straßenverkehrsordnung bereits beim Alpinitreffen mehrfach angemahnt. Damals ohne großen Erfolg. Sollten sich die Gemeinde über die Gesetze hinwegsetzen, werden wir auch rechtliche Schritte überlegen“, so SHB-Obmann Roland Lang abschließend.

Fotos: Roland Lang

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