von ih 07.11.2025 16:11 Uhr

Landtag lehnt Antrag von Renate Holzeisen zum Kinderschutz ab

Der Südtiroler Landtag hat den Beschlussantrag Nr. 328/2025 der Landtagsabgeordneten Renate Holzeisen (Vita) mit breiter Mehrheit abgelehnt. Der Antrag forderte die Landesregierung auf, den Südtiroler Sanitätsbetrieb anzuweisen, keine Aufrufe mehr zur Impfung von Kindern gegen Covid-19 und Grippe zu veröffentlichen. Holzeisen begründete ihren Vorstoß damit, dass Kinder nicht als „pharmazeutisches Schutzschild“ für die Gesellschaft missbraucht werden dürften.

APA/dpa

Die Vita-Abgeordnete verwies in ihrem Antrag auf internationale Kinderrechte sowie auf Zulassungsdokumente der Impfstoffe, die ihrer Ansicht nach keinen Fremdschutz belegten. Zudem kritisierte sie die von der Sanitätsdirektorin Dr. Silvia Spertini getätigte Aussage, wonach Kinder zur Verbreitung von Infektionen beitrügen.

Für Holzeisens Antrag stimmten nur fünf Abgeordnete. Dagegen votierten unter anderem Vertreter von SVP, Freiheitlichen, Team K, Grünen, PD, Lista Civica, Fratelli d’Italia und Forza Italia. Holzeisen sprach nach der Abstimmung von einem „bedenklichen Zeugnis“, da der Schutz der Kinder im Landtag hinter parteipolitischen Interessen zurückstehe.

Die detaillierte namentliche Abstimmung ist auf der Website des Südtiroler Landtags abrufbar.

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