Optimierte Bahntrasse zwischen Bozen und Meran rückt näher

Landesrat Daniel Alfreider betonte die große Bedeutung des Projekts für die Mobilität im Westen Südtirols: „Diese Verbindung ist entscheidend, um die Landeshauptstadt und die Brennerbahnlinie besser zu erreichen. Die derzeitige Strecke stammt aus einer anderen Zeit – sie ist über hundert Jahre alt und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen.“ Ziel sei es, die Zahl der Fahrgäste bis 2037 zu verdoppeln, wie es im Landesplan für nachhaltige Mobilität und Logistik vorgesehen ist.
Auch die Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland zeigte sich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Planungen. Präsident Hans Zelger hob die enge Zusammenarbeit zwischen Land und Gemeinden hervor: „Es freut uns, dass das Land zugesichert hat, die Positionen der Gemeinden zu respektieren und die Planung entsprechend auszurichten.“ Einige Gemeinden hätten bereits klare Grundsatzbeschlüsse gefasst und ihre Zustimmung zum aktuellen Stand signalisiert.
Laut Ressortdirektor Martin Vallazza sind die nächsten Schritte nun klar definiert: „Nach Abschluss der Trassenoptimierung folgen Fahrplansimulationen, architektonische Studien zur Aufwertung der Bahnhöfe und vertiefende Untersuchungen zu Übergängen und Querungen in den neu geplanten Streckenabschnitten.“ Anschließend sollen Bauphasen und Baustellenmanagement festgelegt werden.
Alle Beteiligten – das Land, die Gemeinden und die Südtiroler Transportstrukturen AG (STA) – betonten abschließend, auch in den kommenden Monaten in engem Austausch zu bleiben, um das Projekt weiter gemeinsam voranzubringen.






