von ag 05.11.2025 15:57 Uhr

Kalifat-Forderungen: Deutsches Innenministerium löst „Muslim Interaktiv“ auf

Das Bundesinnenministerium in Deutschland hat den Verein „Muslim Interaktiv“ verboten. Den Behörden zufolge trat die Gruppierung für ein Kalifat in Deutschland ein und agitierte gegen demokratische Werte. Zudem soll der Verein vor allem junge Menschen über Soziale Medien beeinflusst haben.

Screenshot YouTube: BR24

Das deutsche Bundesinnenministerium hat den Verein „Muslim Interaktiv“ verboten. Laut Mitteilung richtet sich die Organisation mit ihrem Wirken gegen die freiheitliche Grundordnung. Die Gruppe soll anstelle des demokratischen Systems ein Kalifat in Deutschland gefordert haben und insbesondere sehr junge Menschen über Soziale Medien angesprochen haben.

Mit dem Verbot wird der Verein vollständig aufgelöst, das vorhandene Vermögen beschlagnahmt, wie mehrere Medien berichten. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) betonte, dass der Staat konsequent gegen extremistische Akteure vorgehe. Wer auf öffentlichen Straßen für ein Kalifat werbe, gegen Israel und jüdische Menschen hetze und Rechte von Frauen sowie Minderheiten missachte, müsse mit entschiedenen Maßnahmen des Rechtsstaats rechnen, so der Minister.

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