von lif 01.11.2025 13:24 Uhr

„Künstliche Intelligenz – Chance und Gefahr für junge Menschen“

Unter dem Titel „Künstliche Intelligenz – Chance und Gefahr für junge Menschen“ hat am  vergangenen Donnerstag, 30. Oktober im Schloss Maretsch in Bozen das 16. Maretscher Gespräch des Südtiroler Jugendrings (SJR) stattgefunden. Nach einer kurzen Information zu ersten Studien zum Nutzungsverhalten von jungen Menschen in Bezug auf Künstliche Intelligenz durch Alex Giovanelli, Forum Prävention, wurde zu Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz diskutiert.

Bild von Pete Linforth auf Pixabay

Herausgestrichen wurde, dass es ein Bewusstsein dafür benötige, dass viele falsche Informationen gegeben werden. So ist laut einer aktuellen Studie der Europäischen Rundfunkunion die Fehlerquote mit 40 Prozent sehr hoch. Da es immer schwieriger werde, zwischen falschen und richtigen Informationen zu unterscheiden, sei kritisches Denken überaus wichtig. „Die große Herausforderung wird sein, KI als Werkzeug zu nutzen für eine Fähigkeit, die ich schon erlernt habe. Wenn ich nämlich schon das erforderliche Grundwissen habe, so kann Künstliche Intelligenz ein großes Hilfsmittel sein“, so Michael Reiner, Leiter der SJR-Abteilung Beratung und Information, Psychologe und Psychotherapeut, und einer der Diskussionsteilnehmer. Einigkeit herrschte darüber, dass echte, reale Beziehungen zu fördern seien, da sie für uns Menschen äußerst wichtig sind. Auch benötige es Regulierungen, um Kinder und Jugendliche zu schützen. Wenn KI als Werkzeug zum Wohle der Menschen eingesetzt wird, könne es uns Menschen vieles erleichtern.

Zu diesem brandaktuellen Thema diskutierten neben Michael Reiner Arnold Malfertheiner, Geschäftsführer von teamblau, Internetpioneer und KI-Experte, Daniel Franzelin, 22 Jahre, Informatikstudent, KI-Nutzer, Markus Gritsch, Schuldirektor, Informatiker, Daniela Höller, Kinder- und Jugendanwältin. Die Moderation hatte Jutta Wieser inne.

Bild: SJR

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