Südtiroler fühlen sich überwiegend sicher, erwarten aber stärkeres Handeln

Migration als häufigster Unsicherheitsfaktor
Landesrätin Ulli Mair bezeichnete die Ergebnisse als „umfassende und tiefgreifende Analyse der Ist-Situation“ und kündigte an, daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten.
Besonders häufig wird in der Befragung die Migration als größter Unsicherheitsfaktor genannt, daneben kritisieren viele die Leistungsfähigkeit der Justiz.
Ortspolizei soll aufgewertet werden
Mair betonte, es brauche „Realismus statt Pessimismus oder Schönfärberei“. Die Menschen erwarteten, dass das Land Verantwortung übernehme – etwa durch die Aufwertung der Ortspolizei.
Quästor Giuseppe Ferrari hob das gewachsene Vertrauen in die Staatspolizei hervor, mahnte aber an, dass zu selten Anzeige erstattet werde. Gemeindeverbandspräsident Dominik Oberstaller forderte mehr Prävention und konsequentere Strafverfolgung, um die Sicherheitslage weiter zu verbessern.






