von ih 28.10.2025 16:18 Uhr

Ausländer nach Vandalismus in Bozen abgeschoben

Bei einer großen Polizeikontrolle am Montag in Bozen hat die Polizei einen Ausländer festgenommen, der Autos am Siegesplatz beschädigt haben soll. Der Algerier ohne gültige Aufenthaltspapiere und mit mehreren Vorstrafen, wurde nach seiner Festnahme in die Quästur gebracht. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ordnete Quästor Giuseppe Ferrari seine sofortige Abschiebung an. Der Nordafrikaner wurde in das Abschiebezentrum von Turin gebracht, von wo aus er in sein Herkunftsland zurückgeführt werden soll.

APA/THEMENBILD

Die Kontrolle war Teil einer speziellen Aktion, bei der verschiedene Sicherheitskräfte gemeinsam vorgehen. Daran beteiligt waren mehrere Einheiten der staatlichen Ordnungskräfte sowie das Militär.

Im Laufe des Tages wurden mehrere Orte in der Bozner Innenstadt überprüft, darunter der Obstplatz, der Pfarrplatz, die Wolkensteingasse, der Dominikanerplatz, der Zillerplatz, der Mazziniplatz und der Garten der Religionen. Auch zwei Geschäfte wurden kontrolliert – dabei wurden keine Unregelmäßigkeiten festgestellt.

Neben dem Fall am Siegesplatz kam es zu drei weiteren Anzeigen:

  • Ein Marokkaner wurde mit gestohlenem Material erwischt und wegen Hehlerei angezeigt.

  • Eine italienische Staatsbürgerin erhielt eine Anzeige, weil sie sich trotz eines bestehenden Rückkehrverbots in der Innenstadt aufhielt.

  • Ein weiterer italienischer Staatsbürger, ebenfalls polizeibekannt, beschädigte während einer Kontrolle absichtlich ein Polizeifahrzeug mit seinem Fahrrad. Er wurde wegen Sachbeschädigung angezeigt.

Insgesamt wurden bei der Aktion 153 Personen überprüft, 27 Fahrzeuge kontrolliert und etwa zehn Gramm Haschisch beschlagnahmt.

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