Weiterer Wolfsriss in der Nähe von Wohnhäuser

Für den FPÖ-Landtagsabgeordneten und Jagdsprecher Andreas Gang ist der Vorfall ein weiterer Beweis für die aus seiner Sicht „zunehmende Gefährdung von Mensch und Tier“ durch den Wolf.
„Wovor die FPÖ seit Langem warnt, bewahrheitet sich – Wolfsangriffe mitten in besiedelten Gebieten stellen längst keinen Ausnahmefall mehr dar“, so Gang. Wenn ein Raubtier in unmittelbarer Nähe zu Familien mit Kindern Nutztiere reiße, „sei die rote Linie überschritten“.
Gang fordert daher von der Tiroler Landesregierung entschlossenes Handeln: „Die Bevölkerung im ländlichen Raum darf nicht weiter tatenloser Politik ausgeliefert werden.“ Er appelliert an Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler, im Wolfsmanagement endlich klare Zuständigkeiten und verbindliche Entscheidungswege zu schaffen. Ziel müsse es sein, für die Sicherheit von Landwirten, ihren Tieren und den Anwohnern gleichermaßen zu sorgen.
„Schutz muss Vorrang haben“
Der FPÖ-Politiker verlangt zudem klare Rahmenbedingungen im Umgang mit dem Wolf: „Der Schutz von Menschen, Nutztieren und bäuerlichen Existenzen muss Vorrang haben vor symbolischer Tierpolitik.“
Abschließend versichert Gang den Betroffenen seine Unterstützung: „Die FPÖ Tirol bleibt ihrer Linie treu und wird sich weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Sorgen der Landwirte, Tierhalter und Familien im ländlichen Raum ernst genommen werden.“






