von ih 24.10.2025 10:01 Uhr

„Österreichischer Nationalfeiertag ist auch Südtiroler Festtag“

Am 26. Oktober feiert Österreich seinen Nationalfeiertag – in Erinnerung an den Abzug der letzten Besatzungssoldaten im Jahr 1955 und an die Wiedererlangung der vollen staatlichen Souveränität. Für viele Südtiroler ist dieser Tag jedoch nicht nur ein österreichischer, sondern auch ein Tiroler Festtag.

Bild: Roland Lang

Der Südtiroler Heimatbund (SHB) nimmt den bevorstehenden österreichischen Nationalfeiertag zum Anlass, erneut das Selbstbestimmungsrecht für Südtirol einzufordern. „Tirol war seit 1363 – mit kurzen Unterbrechungen – bis 1919 ein Teil Österreichs. Seither steht es unter italienischer Staatsgewalt, und die Unrechtsgrenze zerschneidet noch immer unser Land“, erklärte SHB-Obmann Roland Lang in einer Aussendung.

Der SHB fordert den „Abzug der fremden Staatsverwaltung aus Südtirol“ und eine Volksabstimmung unter internationaler Kontrolle, um den Willen der Bevölkerung festzustellen. Nur so könne, so Lang, der „Wille Italiens zur Wiederherstellung des Rechts“ überprüft werden.

Roland Lang betont, die Forderung nach Selbstbestimmung sei keine Utopie, sondern ein legitimes Menschenrecht: „Wer sie infrage stellt, stellt auch die Menschenrechtspakte infrage – eine der größten Errungenschaften der Menschheit auf ihrem Weg zur Freiheit.“

Zum Abschluss verwies der SHB auf die Worte des ehemaligen Landeshauptmanns Silvius Magnago, der einst sagte:

Wir werden die Kleinmütigen, die resignierend von Entfremdung und Integritätsverlust reden, durch die Kraft unseres Selbstbewusstseins überzeugen, dass Tirol eine unzerstörbare Einheit ist und bleibt.

LH Silvius Magnago

Dieser Geist, so der Heimatbund, müsse vor allem der Jugend vermittelt werden – denn „die Zukunft heißt Ein Tirol“.

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