von lif 24.10.2025 18:24 Uhr

Ermittler gehen nach Louvre-Einbruch über 150 Spuren nach

Nach dem Einbruch in den Pariser Louvre (UT24 berichtete) hofft die Staatsanwaltschaft die Täter dank vieler Spuren zu ergreifen, die die Verbrecher bei der Flucht aus dem Museum hinterlassen haben. „Über 150 DNA-, Fingerabdruck- und andere Spuren wurden vor Ort und an einem Helm, Schleifmaschinen, Handschuhen, einer Weste und so weiter gesichert, die von den Einbrechern benutzt und zurückgelassen wurden“, sagte die Pariser Staatsanwältin Laure Beccuau der Zeitung Ouest-France.

Bild: APA (AFP)

„Die Analysen erfordern Zeit, auch wenn sie für die Labore Priorität haben. Wir erwarten in den nächsten Tagen Ergebnisse, die uns möglicherweise Hinweise liefern, insbesondere wenn die Täter aktenkundig sind“ Rund 100 Ermittler von Einheiten zur Bekämpfung schwerer Kriminalität sowie des Handels mit Kulturgütern seien mit der Suche nach den Tätern beschäftigt.

Fluchtroute ins Umland rekonstruiert

Die Videoüberwachung „ermöglichte es, ihre Route in Paris und den angrenzenden Departements zu verfolgen“, sagte die Staatsanwältin der Zeitung. Enormer Aufwand sei nötig gewesen, um „“lle verfügbaren Bilder aus öffentlichen und privaten Kameras in Bereichen auszuwerten, die verschiedenen Fluchtwegen entsprechen könnten“.

„Wir wollen natürlich so schnell wie möglich die Täter finden, um den Schmuck wiederzubekommen, bevor die Edelsteine möglicherweise entfernt und die Metalle eingeschmolzen werden“, sagte Beccuau. Alle Hypothesen würden daher geprüft. „Die Möglichkeit einer Komplizenschaft innerhalb des Museums wird wie alle anderen Möglichkeiten untersucht.“ Die Hoffnung sei, dass die enorme mediale Aufmerksamkeit für den Fall die Täter davon abhalte, sich mit ihrer Beute zu bewegen.

APA/UT24 

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