Soziale Einrichtung unerwartet geschlossen: FPÖ übt scharfe Kritik

„Letzter Rückzugsort“ für Bedürftige
Der Innsbrucker FPÖ-Gemeinderat Reinhold Happ zeigt sich empört über die Situation: „Das Nikado ist für viele Betroffene der letzte Rückzugsort – ein Ort, an dem sie nicht nur eine warme Mahlzeit und etwas zu trinken erhalten, sondern auch soziale Kontakte pflegen können.“
Besonders am Sonntag, wenn andere Einrichtungen geschlossen haben, sei das Nikado für viele Menschen die einzige Zuflucht. Laut Happ seien zahlreiche Betroffene gezwungen gewesen, auf den Hauptbahnhof auszuweichen, um dort Schutz vor der Kälte zu suchen. „Das ist eine untragbare Situation“, betont er.
Forderung nach Konsequenzen
Für den FPÖ-Gemeinderat liegt der Fehler klar beim Management der Tiroler Soziale Dienste GmbH (TSD), die das Nikado betreibt. „Hier hat man organisatorisch völlig versagt – oder es fehlt schlicht das Interesse, die Öffnungszeiten zu gewährleisten“, kritisiert Happ.
Er fordert daher klare Konsequenzen und bessere Planung, um ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern: „Es darf nicht sein, dass die Ärmsten der Gesellschaft die Leidtragenden solcher Versäumnisse sind. Sollte sich das wiederholen, müssen personelle Konsequenzen folgen.“






