von lif 21.10.2025 15:18 Uhr

Erster KI-Chatbot in Tirol im Einsatz

Im Rahmen des Tirol Konvents möchte das Land Tirol auf mehr Digitalisierung in der Verwaltung setzen. Ziel dabei sei es, Verfahren zu beschleunigen, Abläufe zu vereinfachen und den Bürgerservice zu verbessern. Die Landesregierung hat dazu die Digitalisierungsstrategie bis 2030 beschlossen.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Ein erstes Projekt ist der neue KI-gestützte Chatbot im Bereich der Anonymverfügungen (Verkehrsübertretungen ohne bekannte Lenker), berichtet das Land Tirol in einer Aussendung. Er beantwortet Fragen online unter www.tirol.gv.at/anonymverfuegung und soll die Verwaltung entlasten. Aus den Erfahrungen sollen Grundlagen für weitere Anwendungen entstehen.

Laut Landeshauptmann Anton Mattle ist künstliche Intelligenz „eine Chance, um die Verwaltung schneller und serviceorientierter zu machen“. Weitere Chatbots, etwa zu Förderungen, sind geplant.

Die Digitalisierungsstrategie 2025–2030 setzt auf „digital first“: Digitale Verfahren sollen Standard werden, analoge Alternativen aber erhalten bleiben. Bürger sollen künftig Daten nur einmal bekannt geben müssen („once only“). Datenschutz und Sicherheit hätten dabei oberste Priorität, betont das Land. KI solle Mitarbeiter unterstützen, nicht ersetzen. Langfristig soll die Verwaltung durch Digitalisierung einfacher, effizienter und bürgernäher werden.

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