Erster KI-Chatbot in Tirol im Einsatz

Ein erstes Projekt ist der neue KI-gestützte Chatbot im Bereich der Anonymverfügungen (Verkehrsübertretungen ohne bekannte Lenker), berichtet das Land Tirol in einer Aussendung. Er beantwortet Fragen online unter www.tirol.gv.at/anonymverfuegung und soll die Verwaltung entlasten. Aus den Erfahrungen sollen Grundlagen für weitere Anwendungen entstehen.
Laut Landeshauptmann Anton Mattle ist künstliche Intelligenz „eine Chance, um die Verwaltung schneller und serviceorientierter zu machen“. Weitere Chatbots, etwa zu Förderungen, sind geplant.
Die Digitalisierungsstrategie 2025–2030 setzt auf „digital first“: Digitale Verfahren sollen Standard werden, analoge Alternativen aber erhalten bleiben. Bürger sollen künftig Daten nur einmal bekannt geben müssen („once only“). Datenschutz und Sicherheit hätten dabei oberste Priorität, betont das Land. KI solle Mitarbeiter unterstützen, nicht ersetzen. Langfristig soll die Verwaltung durch Digitalisierung einfacher, effizienter und bürgernäher werden.






