Südtirols Strategien orientieren sich zunehmend an UN-Nachhaltigkeitszielen

Etwa 37 Prozent der formulierten Ziele betreffen ökologische Themen, 31 Prozent wirtschaftliche und 29 Prozent soziale Aspekte. Rund die Hälfte der Ziele erfüllt die wesentlichen SMART-Kriterien und ist somit klar überprüfbar. Bei den Maßnahmen dominieren organisatorische und verwaltungsbezogene Ansätze (22,9 Prozent), gefolgt von Sensibilisierungs- (22,0 Prozent) und Infrastrukturmaßnahmen (18,3 Prozent).
Eine ergänzende Expertenbefragung aus Südtirol, Nordtirol und dem Trentino zeigte insgesamt positive Wechselwirkungen: Etwa die Hälfte aller Zielpaare weist Synergien auf, während Zielkonflikte – etwa zwischen Wirtschaftswachstum und Umweltschutz – selten sind.
Landeshauptmann Arno Kompatscher betont die Bedeutung solcher Analysen: „Wenn wir Synergien auch in unseren konkreten Maßnahmen umsetzen, kann nachhaltige Entwicklung zugleich ökologisch, sozial und wirtschaftlich erfolgreich sein.“ Handelskammer-Präsident Michl Ebner ergänzt: „Klar formulierte Ziele und geeignete Maßnahmen sind entscheidend für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandortes.“






