Süd-Tiroler Freiheit schlägt Alarm: Deutsch in Ämtern unter Druck

„Es ist ein Skandal, dass Bürger, die sich in ihrer Muttersprache verständigen wollen, mit Provokationen wie ‚Siamo in Italia‘ abgespeist werden“, kritisiert Landtagsabgeordneter Hannes Rabensteiner. Zahlreiche Beschwerden zeigen: In Ämtern und bei Behördengängen werde Deutsch oft verweigert.
Verstöße bei Dokumenten und Beschilderungen
Nicht nur mündlich, auch bei Formularen, Dokumenten und Beschilderungen komme es regelmäßig zu Missachtungen der Zweisprachigkeitspflicht. Rabensteiner wirft der Landesregierung vor, auf Landtagsanfragen bisher nur mit vagen Floskeln zu reagieren.
„Dass sich Bürger in öffentlichen Ämtern in ihrer Muttersprache verständigen können, ist kein Luxus, sondern ihr Recht“, betont Rabensteiner.
Die Süd-Tiroler Freiheit verlangt, dass Verstöße konsequent überprüft und geahndet werden. Das zuständige Amt für Sprachverstöße müsse endlich aktiv werden, statt nur Empfehlungen auszusprechen.
Bisher beschränke sich die Landesregierung auf „Zuschauen statt Handeln“ – mit fatalen Folgen:
„Würde die Landesregierung ernsthaft gegen die Missachtung des Rechts auf Muttersprache vorgehen, gäbe es weniger Beschwerden und weniger Frust bei den Bürgern“, so Rabensteiner.
Die Bewegung warnt: Das Recht auf Deutsch werde „Stück für Stück ausgehöhlt“ – und die Verantwortlichen ließen es geschehen.






