Bereits mehrere verletzte Kinder: Polizei mahnt zu mehr Vorsicht am Schulweg

Der schwerpunktmäßigen Überwachungsmaßnahmen wurden in den Morgen-, Vormittags- und Mittagsstunden durchgeführt. Dabei wurde speziell auf das Geschwindigkeitsverhalten der Fahrzeuglenker im Nah- bzw. Einzugsbereich von Schulen und Kindergärten, auf das richtige Verhalten bei Schutzwegen und auf die korrekte Kindersicherung geachtet. In Summe wurden im Rahmen der Schulwegsicherung knapp 3.800 Verkehrsdelikte (ca. 500 Delikte mehr als im Vorjahr) geahndet, berichtet die Polizei in einer Aussendung. In über 90 Prozent der Fälle handelte es sich dabei um Geschwindigkeitsübertretungen. Der überwiegende Teil der Fahrer verhielt sich insbesondere im Nahbereich von Schulen und Kindergärten sehr rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst.
In diesem Jahr wurden bereits vier Kinder auf dem Schulweg verletzt. Die Tiroler Polizei erinnert daher daran, wie wichtig auch die gute Sichtbarkeit der Kinder ist, besonders jetzt, wenn es früher dunkel wird und das Wetter oft schlecht ist. Eltern werden daher ersucht, besonders auf das Tragen von reflektierenden Sicherheitswesten oder Reflektoren an der Kleidung zu achten. Aus diesem Grund wurden auch Volksschulkinder im Rahmen der Aktion „Schulstartpaket 2025“ mit reflektierenden Kindersicherheitswesten und Reflektoren ausgestattet.
Die Schulwegsicherung der Polizei wird weiterhin mit entsprechenden Verkehrskontrollen fortgesetzt. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich im Nahbereich von Schulen und Kindergärten stets besonders rücksichtsvoll und mit angepasster Geschwindigkeit sowie bremsbereit unterwegs zu sein.






