von lif 25.09.2025 14:18 Uhr

46 angehende Pflegehelfer legen Diplom ab

Diese Woche ist in Nals und Brixen der Startschuss für die vierte Auflage des Ausbildungslehrgangs zur Qualifikation als Pflegehelfer gefallen. In der kommenden Woche folgen die Ausbildungsstandorte Laas und Toblach.

Die neuen Teilnehmer des Lehrgangs Pflegehelfer in Ausbildung. Zur feierlichen Eröffnung im Bildungshaus Lichtenburg in Nals waren Martina Ladurner (VdS), Christian Klotzner (SSE), Alexandra Latschrauner (SSE), Studienleiterin Helene Trippacher sowie Nadine Lutz von der Lichtenburg anwesend. (Bild: VdS)

Am italienischsprachigen Lehrgang in Nals sowie an den deutschsprachigen Ausbildungsstandorten Nals, Brixen, Laas und Toblach haben sich in diesem Jahr insgesamt 95 Personen eingeschrieben. Bereits im Oktober werden 46 angehende Pflegehelfer ihre Ausbildung von 24/25 abschließen, berichtet der Verband der Seniorenwohnheime Südtirol.

Angesichts des großen Bedarfs an qualifiziertem Pflegepersonal bietet diese Ausbildung eine Möglichkeit, praxisnah in den Beruf des Pflegehelfers einzusteigen. Während des Ausbildungsjahres arbeiten die Teilnehmer mit einem Arbeitsvertrag als „Pflegehelfer in Ausbildung“ (in einem Seniorenwohnheim oder im Bereich der Betreuung von Menschen mit Beeinträchtigung. Parallel dazu besuchen sie ein Jahr lang den Präsenzunterricht laut den geltenden Vorgaben im Staat-Regionen-Abkommen. Am Ende steht die staatlich anerkannte Abschlussprüfung, mit der sie den Berufstitel „Pflegehelfer“ erwerben.

„Ohne neue Ausbildung keine Zukunft für Südtirols Seniorenpflege“

„Wir brauchen neue Mitarbeiter, um die Pflege in Südtirols Seniorenwohnheimen auch in Zukunft aufrechterhalten zu können. Seit 2022 hat dieser neue Ausbildungsweg bereits an die 100 Pflegehelfer hervorgebracht. Im Oktober legen weitere 46 ihre Diplomprüfung ab – Fachkräfte, die wir dringend benötigen. Zielgruppe dieser Ausbildungen sind vorwiegend Quereinsteiger, auf deren Bedürfnisse und Lebensumstände mit dieser dualen Ausbildung eingegangen wird. Die Zusammenarbeit mit dem Bildungshaus Lichtenburg ermöglicht uns, diesen Weg erfolgreich umzusetzen“, erklärt Martina Ladurner, Präsidentin des Verbandes der Seniorenwohnheime Südtirols, in einer Aussendung.

Auch Christian Klotzner, Präsident der Stiftung St. Elisabeth, betont: „Die duale Ausbildung ist für die Seniorenwohnheime mittlerweile unverzichtbar geworden. Sie bietet eine realistische Möglichkeit, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die Versorgung der Bewohner langfristig zu sichern.“ Die Studienleiterin des Lehrgangs, Helene Trippacher, betont: „Unser Ziel ist es, eine praxisnahe und qualitativ hochwertige Ausbildung zu bieten, die die Teilnehmer optimal auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet.“

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